Qualitätsmanagement beim Recycling fester Abfälle

Ungeachtet der ökologischen Vorteile der Kreislaufwirtschaft und des Recyclings gegenüber dem Einsatz von primären Rohstoffen müssen bei Unternehmen, die aus Abfällen hochwertige Produkte herstellen, auch die wirtschaftlichen Aspekte betrachtet werden. Dies gilt auch für die im Recycling eingesetzten Arten von Aufbereitungs- und Verwertungsanlagen sowie für alle Stoffströme wie z.B. Kunststoffe, Papier, Pappe, Kartonagen oder Getränkekartons, aber auch für gemischte Abfälle, aus denen unter anderem sehr spezielle mittelkalorische oder hochkalorische Ersatzbrennstoffe hergestellt werden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingung hängen dabei stark von einer gesicherten Menge an Inputmaterial mit gleichbleibend guter Qualität und gesicherten Absatzwegen für das Produkt ab.

Die Qualität des Inputs hat u.a. Einfluss auf folgende Produktionsparameter:

• Ausbeute → wenn der Anteil an verwertbarem Material gering ist, entstehen hohe Kosten durch die Abfallentsorgung und das Erlöspotenzial ist gering.
• Verschleiß → durch feine Schmutzanteile etc. wird die Anlagentechnik stärker abgenutzt, dadurch erhöhen sich die Ausfallzeiten sowie Reparatur- und Wartungskosten.
• Zusammensetzung des Inputs → bei nicht konstanter Inputqualität ist der Produktionsprozess instabil, da er ständig neu angepasst werden muss.

Durch die Qualitätskontrolle angelieferter Abfälle kann mittel- bis langfristig die Qualität verbessert werden.

Unser Leistungsspektrum:

  • Sortieranalysen von losen Abfällen (Gewerbe und Kommunal)
  • Analysen von Ballenware
  • Aufbau von QM-Systemen zur nachhaltigen Verbesserung des Inputs für Kunststoff- und Papierverwerter und Ersatzbrennstoffproduzenten
  • Aufbau eines Reklamationswesens für angelieferte Abfälle

Die Analysen sind auf Wunsch und bei Bedarf immer auch kombinierbar mit einer umfangreichen Beratung zur Erhöhung von Qualität und Quantität einer Aufbereitungs- oder Verwertungsanlage.

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